Handwerk

Ich bin gelernte Offsetdruckerin, arbeite mittlerweile im Digitaldruck/Werbetechnik und habe mit der Tischlerei nie viel am Hut gehabt. Es war nicht so, dass ich es nicht angegangen wäre, eine Ausbildungsstelle in dem Bereich zu finden, aber als dieses Vorhaben ebenso scheiterte wie der Versuch, zeichnen zu lernen, machte ich einfach weiter wie bisher - als Autodidakt. Viele Jahre vorher kam ich eher zufällig dazu, als ich mir aus Mangel an Geld einen Wohnzimmertisch aus zwei alten Einwegpaletten baute. Danach folgten Kleinigkeiten, Regale für das Badezimmer, ein kleiner Beistelltisch für eine Arbeitskollegin, und plötzlich baute ich meine erste Kommode, das erste Bett und einen Schreibtisch.

 

Mein Wunsch war es fortan, Einzelstücke fernab des Mainstreams und der Sperrholzindustrie zu bauen, was zwar kostenintensiver in der Materialbeschaffung ist, sich aber jedes Mal aufs Neue lohnt, wenn ich ein fertiges Stück bestaunen kann. Ich arbeite vorzugsweise mit Massiv - und Leimholz, je nach Art des Projektes greife ich mitunter auch zu OSB - Platten, Multiplex oder Tischlerplatten. Einzige Ausnahmen gibt es, wenn ich Holz aus alten Möbelstücken weiterverwerte (wie auf dem Bild oben), da wird aus Teilen einer Wohnzimmerwand aus 25mm starkem Sperrholz schonmal ein kleiner, günstiger Nachttisch gebaut.

 

 

An dieser Stelle muss ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich aus rechtlichen Gründen Tätigkeiten im Tischlerbereich nicht im gewerblichen Rahmen ausführe, sondern sich das Handwerk in den privaten Sektor einordnen lässt. 

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© Carina Schoenfuß